Eisenpuls
Ein Bekenntnis - cover

Ein Bekenntnis

7 tracks · 29 August 2026

Ще сіріє в хаті. Всі сплять. Сиджу на кухні, переді мною склянка, і говорю - з тобою, хто це читає, чи з самим собою, що зрештою одне й те саме. Кажуть, кожен чоловік мусить бодай раз у житті скласти звіт. Гаразд. Складаю. Не перед суддею - судді я не знайшов. Перед дзеркалом.

Es ist noch grau im Haus. Alle schlafen. Ich sitze in der Küche, vor mir ein Glas, und rede - mit dir, der du das hier liest, oder mit mir selbst, was am Ende dasselbe ist. Man sagt, jeder Mann müsse einmal im Leben Rechenschaft ablegen. Gut. Ich lege sie ab. Nicht vor einem Richter - Richter habe ich keinen gefunden. Vor dem Spiegel.

It is still grey in the house. Everyone is asleep. I sit in the kitchen, a glass before me, and I talk - to you, who are reading this, or to myself, which in the end is the same thing. They say every man must give an account of himself once in his life. Fine. I am giving it. Not before a judge - I never found a judge. Before the mirror.

Prologue: Maschinen-Hertz →

Aus Liebe oder Muss - track art
01

Aus Liebe oder Muss

З чого почати? З початку, звісно. Тільки ж мій початок мені не належить. Мене відлили у форму раніше, ніж я встиг дізнатися, що був рідким. Будь чемний. Будь готовий. Ти старший - наглянь за братом. Терпи, козаче, - отаманом будеш. Я слухався, вчився, служив: спершу батькові, потім майстрові, потім усім по черзі, хто вимагав. Я функціонував. Я й досі функціоную. І коли вночі не спиться, ставлю собі одне-єдине питання, на яке десятиліттями не знаходжу відповіді: чи все це я роблю з любові - чи з примусу? І чи була б любов любов’ю, якби виявилася лише добре змащеним гвинтиком?

Wo fängt man an? Am Anfang, natürlich. Nur: mein Anfang gehört nicht mir. Man goss mich in eine Form, ehe ich wusste, dass ich flüssig war. Sei brav. Sei bereit. Ordnung muss sein, Arbeit adelt, und was dich nicht umbringt, macht dich hart. Ich habe gehorcht, gelernt, gedient - erst dem Vater, dann dem Meister, dann der Reihe nach allen, die es verlangten. Ich habe funktioniert. Ich funktioniere noch. Und wenn ich nachts wach liege, stelle ich mir eine einzige Frage, auf die ich seit Jahrzehnten keine Antwort finde: Tue ich das alles aus Liebe - oder aus Muss? Und wäre die Liebe noch Liebe, wenn sie nur eine gut geölte Schraube ist?

Where does one begin? At the beginning, of course. Only - my beginning does not belong to me. I was poured into a mold before I knew I was liquid. Be good. Be ready. Order must be, work ennobles, and what does not kill you makes you hard. I obeyed, I learned, I served - first my father, then the master, then, one after another, everyone who demanded it. I functioned. I function still. And when I lie awake at night, I ask myself a single question I have found no answer to in decades: do I do all this out of love - or out of compulsion? And would love still be love if it were only a well-oiled screw?

Lyrics

Man goss mich in die Form.

Ich wuchs nach ihrer Norm.

Du hältst des Bruders Hand.

So will es unser Land.

Sei brav und sei bereit.

Du dienst zu jeder Zeit.

Das Werk braucht jeden Mann.

Es treibt mich stets voran.

Die Jahre drehn sich grau.

Ich kenne mich genau.

Es schläft in mir ein Tier.

Es träumt von alter Gier.

Die Schraube dreht sich noch.

Mich hält das alte Joch.

Bin ich noch Mensch und echt?

Bin ich noch Vater… Knecht?

Jetzt steh ich an der Bank.

Der Meister bellt… ich dank.

Ich schlucke jeden Ton.

Mein Schweigen bringt mir Lohn.

In mir, da wächst der Rost.

Das Schweigen ist kein Trost.

Ich halte still und stumm.

Für sie frag ich: warum?

Die Jahre drehn sich grau.

Ich kenne mich genau.

Es schläft in mir ein Tier.

Es träumt von alter Gier.

Die Schraube dreht sich noch.

Mich hält das alte Joch.

Bin ich noch Mensch und echt?

Bin ich noch Vater… Knecht?

Auch sie war einst ein Rad.

Auch er ging diesen Pfad.

Geformt von ihrer Zeit.

Kein Schuldiger… nur Leid.

Ich rufe in die Zeit.

Sie schweigt… seit Ewigkeit.

Kein Feind steht mir im Licht.

Ich hasse… und doch nicht.

Und doch… ich halte sie.

Ich lasse sie doch nie.

Ist das der alte Zwang?

Ist das mein echter Klang?

Die Schraube dreht sich noch.

Mich hält das alte Joch.

Bin ich noch Mensch und echt?

Bin ich noch Vater… Knecht?

Ich dreh mich… bis zum Schluss.

Aus Liebe… oder Muss?

Мене відлили у форму.

Я виріс за їхнім кресленням.

«Ти старший – наглянь за братом».

«Так треба. Так у нас заведено».

«Будь чемним. Будь готовий».

«Завжди готовий – повсякчас».

Незамінних тут немає – потрібен кожен.

І воно жене мене вперед.

Роки крутяться, сірі.

Я знаю себе як облупленого.

У мені спить звір.

Йому сняться давні голодні сни.

Гвинтик ще крутиться.

Я досі тягну цю лямку.

Чи я ще людина – справжній?

Чи я ще батько… чи наймит?

Тепер стою біля верстата.

Начальник гавкає… я дякую.

Я проковтую кожне слово.

Моє мовчання – моя зарплата.

А всередині росте іржа.

Мовчання – не золото.

Я мовчу в ганчірочку.

Заради них питаю: навіщо?

Роки крутяться, сірі.

Я знаю себе як облупленого.

У мені спить звір.

Йому сняться давні голодні сни.

Гвинтик ще крутиться.

Я досі тягну цю лямку.

Чи я ще людина – справжній?

Чи я ще батько… чи наймит?

І вона колись була коліщатком.

І він пройшов цю саму колію.

Їх виточив їхній час.

Винних немає… є лише біль.

Я гукаю в час.

А він мовчить… споконвіку.

Переді мною не стоїть ворог.

Я ненавиджу… і все ж ні.

І все ж… я тримаю їх.

Я їх нізащо не відпущу.

Це та сама стара пружина?

Чи це мій справжній голос?

Гвинтик ще крутиться.

Я досі тягну цю лямку.

Чи я ще людина – справжній?

Чи я ще батько… чи наймит?

Я крутитимусь… до кінця.

З любові… чи бо мушу?

They poured me into the mold.

I grew according to their norm.

You hold your brother’s hand.

So our country wills it.

Be good and be ready.

You serve at every hour.

The works need every man.

It drives me ever onward.

The years turn round in grey.

I know myself precisely.

A beast sleeps inside me.

It dreams of an old hunger.

The screw is turning still.

The old yoke holds me fast.

Am I still human, still real?

Am I still a father… a serf?

Now I stand at the workbench.

The master barks… I thank him.

I swallow every word.

My silence earns my wage.

Inside me, rust is growing.

The silence is no comfort.

I hold still, I keep mute.

For their sake I ask: what for?

The years turn round in grey.

I know myself precisely.

A beast sleeps inside me.

It dreams of an old hunger.

The screw is turning still.

The old yoke holds me fast.

Am I still human, still real?

Am I still a father… a serf?

She too was once a cog.

He too once walked this path.

Shaped by their own time.

No guilty one… only pain.

I call out into time.

It has kept silent… forever.

No enemy stands in my light.

I hate… and yet I don’t.

And yet… I hold them close.

I will never let them go.

Is that the old compulsion?

Is that my own true sound?

The screw is turning still.

The old yoke holds me fast.

Am I still human, still real?

Am I still a father… a serf?

I keep on turning… to the end.

Out of love… or compulsion?

Loreley - track art
02

Loreley

Потім прийшла вона. «Не знаю, що стало зо мною…» - цей вірш я знав ще зі школи й думав, що то поезія про скелю над Рейном. Аж у шлюбі збагнув: Лорелея живе не над рікою. Вона живе у власній хаті й співає за місяцем. Бувають дні, коли повінь підіймається кімнатами, і кожне сказане слово - не те, а кожне несказане - ще гірше. Я навчився мовчати. Не зі страху - присягаюся. Слово - срібло, мовчання - золото, і раз на місяць це прислів’я стає кривавим законом. Я - камінь, об який розбивається хвиля. Камінь не винен. І море не винне. Так уже влаштовано - хтозна-ким.

Dann kam sie. Ich weiß nicht, was soll es bedeuten, dass ich so traurig bin - das Lied kannte ich aus der Schule, und ich hielt es für ein Gedicht über einen Felsen am Rhein. Erst in der Ehe begriff ich: die Loreley wohnt nicht am Fluss. Sie wohnt im eigenen Haus, und sie singt nach dem Mond. Es gibt Tage, da steigt die Flut durch die Zimmer, und jedes Wort, das ich sage, ist falsch, und jedes Wort, das ich nicht sage, noch falscher. Ich habe gelernt zu schweigen. Nicht aus Feigheit - das schwöre ich. Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, und einmal im Monat wird das Sprichwort blutiger Ernst. Ich bin der Stein, an dem die Welle bricht. Der Stein trägt keine Schuld. Das Meer auch nicht. Es ist nur so eingerichtet - von wem auch immer.

Then she came. “I do not know what it should mean, that I am so sad” - I knew that song from school, and I took it for a poem about a rock on the Rhine. Only in marriage did I understand: the Loreley does not live by the river. She lives in one’s own house, and she sings by the moon. There are days when the tide rises through the rooms, and every word I say is wrong, and every word I do not say is more wrong still. I have learned to keep silent. Not out of cowardice - I swear that. Speech is silver, silence is gold, and once a month the proverb turns deadly serious. I am the rock the wave breaks against. The rock bears no guilt. Neither does the sea. It is simply arranged that way - by whomever.

Lyrics

Es hängt ein grauer Himmel überm Haus.

Und wieder spricht sie laut ihr Urteil aus.

Ich bringe nichts und auch mein Sohn ist schwach.

Die Tochter macht nur Streit und lauten Krach.

Ein halbes Leben wirft das Meer ans Land.

Doch bricht die Welle leise an der Wand.

Und die Flut steigt durch die Zimmer

Und die Nacht wird immer schlimmer

Jedes Wort – ein Wellenschlag

Ich halt still und warte ab

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold

Wenn die Welle wieder rollt

Du bist die See, ich bin der Stein

Das Meer kann nicht schuldig sein

(Ebbe!) … (Flut!) … (Ebbe!) … (Flut!)

Der Vollmond bringt das Licht ins Haus zurück.

Und jeder Blick auf uns ist voller Glück.

Ich bin ihr Fels und auch mein Sohn ein Held.

Die Tochter malt uns eine heile Welt.

Und niemand spricht ein Wort von jener Nacht.

Nur oben weiß der Mond was er hier macht.

Stille Wasser gründen tief

Was die Flut nicht nahm, das blieb

Und der Mond nimmt langsam zu

Vor dem Sturm liegt diese Ruh

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold

Wenn die Welle wieder rollt

Du bist die See, ich bin der Stein

Das Meer kann nicht schuldig sein

Himmelhoch jauchzend! (Zum Tode betrübt!)

Salzwasser und Strom! (Salzwasser und Strom!)

Du bist das Salz in meiner Suppe

Du bist das Salz in meiner Wunde

Die Chemie fragt nicht, ob sie stimmt

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold

Wenn die Welle wieder rollt

Du bist die See, ich bin der Stein

Das Meer kann nicht schuldig sein

Die Welle geht, der Stein bleibt stehn

Und morgen wird es weitergehn

(Ebbe… Flut… Ebbe… Flut…)

Сіре небо нависло над домом.

І знову вона вголос виносить свій вирок:

я нічого не вартий, син – слабкий,

від доньки – лише сварки та гармидер.

Півжиття море викидає хвилі на берег.

Та хвиля тихо розбивається об мою стіну.

І повінь підіймається кімнатами,

і ніч стає щораз чорнішою.

Кожне слово – удар хвилі.

Я завмираю і пережидаю.

Слово – срібло, мовчання – золото,

коли хвиля накочує знов.

Ти – море, я – камінь.

А море не буває винним.

Відплив … Приплив …

Повня повертає світло в дім.

І кожен погляд на нас світиться щастям:

я – її скеля, і син – герой,

а донька малює нам безхмарний світ.

І ніхто ані словом не згадує ту ніч.

Лише місяць угорі знає, що він тут коїть.

Тиха вода греблі рве.

Що повінь не забрала – те лишилось.

А місяць помалу росте.

Перед бурею – оця тиша.

Слово – срібло, мовчання – золото,

коли хвиля накочує знов.

Ти – море, я – камінь.

А море не буває винним.

То в небо злітає! (То в прірву летить!)

Солона вода і струм! (Солона вода і струм!)

Ти – сіль мого хліба.

Ти – сіль на моїй рані.

Хімія не питає, чи вона правильна.

Слово – срібло, мовчання – золото,

коли хвиля накочує знов.

Ти – море, я – камінь.

А море не буває винним.

Хвиля відходить – камінь стоїть.

А завтра все піде своїм ходом.

Відплив … Приплив…

A grey sky hangs above the house.

And once again she speaks her verdict loud.

I am good for nothing, and my son is weak.

The daughter brings only quarrels and noise.

For half a life the sea has thrown itself ashore.

Yet the wave breaks softly on the wall.

And the tide rises through the rooms

And the night keeps growing worse

Every word – the strike of a wave

I hold still and wait it out

Speech is silver, silence is gold

When the wave rolls in once more

You are the sea, I am the rock

The sea cannot be guilty

(Ebb!) … (Flood!) … (Ebb!) … (Flood!)

The full moon brings the light back to the house.

And every glance at us is full of joy.

I am her rock, and my son is a hero.

The daughter paints us an unbroken world.

And no one speaks a word about that night.

Only the moon above knows what it is doing here.

Still waters run deep

What the flood did not take, remained

And the moon is slowly waxing

Before the storm there lies this calm

Speech is silver, silence is gold

When the wave rolls in once more

You are the sea, I am the rock

The sea cannot be guilty

Rejoicing sky-high! (Grieved unto death!)

Salt water and current! (Salt water and current!)

You are the salt in my soup

You are the salt in my wound

Chemistry does not ask if it is right

Speech is silver, silence is gold

When the wave rolls in once more

You are the sea, I am the rock

The sea cannot be guilty

The wave departs, the rock still stands

And tomorrow it will all go on

(Ebb… Flood… Ebb… Flood…)

Wolf und Hund - track art
03

Wolf und Hund

Але буду чесним - це ж сповідь: каменя вона не хотіла. Вона хотіла вовка. Грозу і ніч, звіра з голодом в очах - таким я прийшов, і таким вона мене взяла. А потім дала хліб, і спокій, і теплу хату, і я їв крейду, як той вовк у казці, аж поки голос не став тоненьким. Дві душі живуть, ох, у грудях моїх - старий таємний радник із Ваймара знав, про що каже. Тільки в мене одна душа посадила другу на ланцюг. Тепер вона шукає вночі вовка - а знаходить пса, що вірно стереже двері. Ось де собака зарита. Я ще вию. Але безголосо.

Aber ich will ehrlich sein, es ist ja eine Beichte: sie wollte keinen Stein. Sie wollte einen Wolf. Sturm und Nacht, ein Tier mit Hunger in den Augen - so kam ich zu ihr, und so nahm sie mich. Und dann gab sie mir Brot, und Ruhe, und ein warmes Haus, und ich fraß Kreide wie der Wolf im Märchen, bis meine Stimme weich war. Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust - der alte Geheimrat wusste, wovon er sprach. Nur dass bei mir die eine Seele die andere an die Leine gelegt hat. Jetzt sucht sie nachts den Wolf und findet einen Hund, der treu die Tür bewacht. Da liegt der Hund begraben. Ich heule noch. Aber lautlos.

But I want to be honest - this is a confession, after all: she did not want a rock. She wanted a wolf. Storm and night, a beast with hunger in its eyes - that is how I came to her, and that is how she took me. And then she gave me bread, and quiet, and a warm house, and I ate chalk like the wolf in the fairy tale, until my voice was soft. “Two souls dwell, alas! within my breast” - the old privy councillor knew what he was talking about. Except that in me, one soul has put the other on a leash. Now at night she looks for the wolf and finds a dog faithfully guarding the door. That is where the dog lies buried. I still howl. But without a sound.

Lyrics

Du wolltest Sturm und Nacht.

Ein Tier das hungrig wacht.

Ich kam als Wolf und Brand.

Du nahmst mich an die Hand.

Du gabst mir Brot und Ruh…

Du nahmst mir Wolf und Wald…

Zwei Seelen, ach, in einer Brust:

Der Wolf, der Hund… dieselbe Lust.

Du wolltest Wolf… ich wurde zahm.

Ich trug das Band voll Gram.

Ich fraß die Kreide stumm.

Ich bog den Nacken krumm.

Ich lernte dienen zahm.

Dein Blick zu mir nicht kam.

Du gabst mir Brot und Ruh…

Du nahmst mir Wolf und Wald…

Zwei Seelen, ach, in einer Brust:

Der Wolf, der Hund… dieselbe Lust.

Du wolltest Wolf… ich wurde zahm.

Ich trug das Band voll Gram.

Du suchst den Wolf bei Nacht.

Doch nur der Hund hält Wacht.

„Drum prüfe, wer sich ewig bindet“…

Sein Wille liegt am Grund.

Es schweigt der alte Bund.

Da liegt der Hund begraben.

Zwei Seelen, ach, in einer Brust:

Der Wolf ist tot, der Rest ist Frust.

Du wolltest Wolf… du kriegst den Hund.

Ich heul dich an aus stummem Mund.

Ein kalter Hauch… ein letzter Schritt…

Der Hund liegt still davor…

Ти прагла грози й ночі,

Звіра, що в голоді не спить.

Прийшов я, вовк і жар –

І ти взяла за руку.

Дала ти хліб і спокій…

І вовк у ліс не гляне…

Два звірі живуть в мені:

І вовк, і пес – жага одна.

Ти вовка прагла – я став ручним.

Носив я пута в тузі.

Я ікла заховав,

Я хвіст свій підібгав,

Об ланцюг шию стер,

Та погляд твій не йшов.

Дала ти хліб і спокій…

І вовк у ліс не гляне…

Два звірі живуть в мені:

І вовк, і пес – жага одна.

Ти вовка прагла – я став ручним.

Носив я пута в тузі.

Ти вовка кличеш уночі,

Та тільки пес на чатах.

«Заміж вийти – не дощ перестояти«…

А воля вже – на дні.

Мовчить наш давній шлюб.

Ось де собака зарита.

Два звірі живуть в мені:

Вовк мертвий – решта лиш гризота.

Ти вовка прагла – маєш пса.

Я вию на тебе німим ротом.

Холодний подих… Крок останній…

Пес тихо ліг біля порога.

You wanted storm and night.

A beast that hungers as it wakes.

I came as wolf and fire.

You took me by the hand.

You gave me bread and rest…

You took my wolf and woods…

Two souls, alas, in a single breast:

The wolf, the dog… the same desire.

You wanted a wolf… I turned tame.

I wore the bond full of grief.

I ate the chalk in silence.

I bent my neck down low.

I learned to serve, obedient.

Your gaze no longer came my way.

You gave me bread and rest…

You took my wolf and woods…

Two souls, alas, in a single breast:

The wolf, the dog… the same desire.

You wanted a wolf… I turned tame.

I wore the bond full of grief.

You seek the wolf at night.

But only the dog keeps watch.

“So test, whoever binds themselves forever”…

His will lies at the bottom.

The old covenant is silent.

That is where the dog lies buried.

Two souls, alas, in a single breast:

The wolf is dead, and the rest is bitterness.

You wanted a wolf… you get the dog.

I howl at you from a mouth gone mute.

A cold breath… a final step…

The dog lies still before the door…

Der Spatz in der Hand - track art
04

Der Spatz in der Hand

Часом, дорогою на зміну, бачу чоловіка, що йде і свище. Нічого не має, нічого не хоче, сміється. Проміняв бика на індика, індика на півня, а останнє впустив у криницю - і дякує Богові, найщасливіший під сонцем. Я завжди мав його за дурня. Я ж рахував, зважував, убезпечував. Краще синиця в жмені, казав я собі, ніж журавель у небі. Тільки останнім часом, коли той чоловік проходить повз, щось у мені коле. І я питаю себе: чи мій розум був колись розумом - чи страхом, що прибрав собі мудре ім’я? Або, ще гірше, - лінню. Я вже не знаю. Синиця холоне в кулаці, а розтиснути кулак я не можу.

Manchmal, auf dem Weg zur Schicht, sehe ich einen Mann, der pfeift. Er hat nichts, er will nichts, er lacht. Hans im Glück: hat sein Gold gegen ein Pferd getauscht, das Pferd gegen eine Kuh, die Kuh gegen ein Schwein, und am Ende fielen ihm zwei Steine in den Brunnen - und er dankte Gott und war der glücklichste Mensch unter der Sonne. Ich habe ihn immer für einen Narren gehalten. Ich habe gerechnet, gewogen, gesichert. Der Spatz in der Hand, sagte ich mir, ist besser als die Taube auf dem Dach. Nur neuerdings, wenn der Mann pfeifend vorübergeht, sticht etwas in mir. Und ich frage mich, ob meine Vernunft je Vernunft war - oder bloß die Angst, die sich einen klugen Namen gab. Oder, schlimmer noch: die Trägheit. Ich weiß es nicht mehr. Der Spatz wird kalt in meiner Faust, und öffnen kann ich sie nicht.

Sometimes, on my way to the shift, I see a man who whistles. He has nothing, he wants nothing, he laughs. Hans in Luck: traded his gold for a horse, the horse for a cow, the cow for a pig, and in the end his two stones fell into the well - and he thanked God and was the happiest man under the sun. I always took him for a fool. I calculated, weighed, secured. A sparrow in the hand, I told myself, is better than a dove on the roof. Only lately, when the man passes by whistling, something stings inside me. And I ask myself whether my reason was ever reason - or merely fear that gave itself a clever name. Or, worse still: inertia. I no longer know. The sparrow grows cold in my fist, and I cannot open it.

Lyrics

Zwei Teller stehn, und keiner spricht.

Ein Tag wie jeder, grau und schlicht.

Wir teilen Tisch und Bett und Jahr.

Doch fremd sind wir, das ist mir klar.

Ich hab gewählt, ich hab bedacht.

Ich hab das Tor zur Nacht bewacht.

Ein Spatz in meiner Hand genügt.

Die Taube auf dem Dach betrügt.

Ich greife nicht, ich halte fest.

Ich bleib im warmen, sichern Nest.

Da geht ein Mann und pfeift und lacht.

Er hat sein Gold zum Stein gemacht.

Er warf es weg und ist nicht arm.

Er hat nicht viel, doch ihm ist warm.

Ich hab gewählt, ich hab bedacht.

Ich hab das Tor zur Nacht bewacht.

Ein Spatz in meiner Hand genügt.

Die Taube auf dem Dach betrügt.

Ich greife nicht, ich halte fest.

Ich bleib im warmen, sichern Nest.

Ich nenn es klug. Ich nenn es Pflicht.

Ich nenn es Ruhe. Doch es sticht.

Der Spatz wird kalt. Die Hand wird leer.

Und nichts ist leicht. Und nichts mehr schwer.

Ein Spatz in meiner Hand genügt.

Die Taube auf dem Dach betrügt.

Ich greife nicht, ich halte fest.

Ich bleib im warmen, sichern Nest.

War es Vernunft, die mich gebot?

War es die Angst? War es die Not?

War es nur Trägheit, kalt und stumm?

Ich weiß nicht mehr. Ich frag warum.

Дві тарілки стоять – і ніхто не озветься.

День як день – сірий і простий.

Ділимо стіл, і ліжко, і роки.

Але ми чужі – і я це знаю.

Я обрав. Я все зважив.

Я сам міцно зачинив браму.

Синиці в жмені мені досить.

Журавель у небі – обманює.

Я не хапаю – я тримаю міцно.

Я лишаюсь у теплому, безпечному гнізді.

А там іде чоловік – свистить і сміється.

Він бика проміняв на індика.

Він і те віддав – і не збіднів.

Він має небагато – але йому тепло.

Я обрав. Я все зважив.

Я сам міцно зачинив браму.

Синиці в жмені мені досить.

Журавель у небі – обманює.

Я не хапаю – я тримаю міцно.

Я лишаюсь у теплому, безпечному гнізді.

Я зву це розумом. Я зву це обов’язком.

Я зву це спокоєм. А воно коле.

Синиця холоне. Рука порожніє.

І ніщо не легке. І ніщо вже не важке.

Синиці в жмені мені досить.

Журавель у небі – обманює.

Я не хапаю – я тримаю міцно.

Я лишаюсь у теплому, безпечному гнізді.

Чи то був розум, що мені велів?

Чи то був страх? Чи то нужда?

Чи то була лиш лінь – холодна і німа?

Я вже не знаю. Я питаю – чому.

Two plates are set, and no one speaks.

A day like any other, grey and plain.

We share a table, a bed, a year.

Yet we are strangers, that much I know.

I made my choice, I weighed it all.

I guarded the gate against the night.

A sparrow in my hand is enough.

The dove on the roof deceives.

I do not reach out, I hold on tight.

I stay in the warm and sheltered nest.

There goes a man, whistling and laughing.

He turned his gold into a stone.

He threw it away and is not poor.

He has little, yet he is warm.

I made my choice, I weighed it all.

I guarded the gate against the night.

A sparrow in my hand is enough.

The dove on the roof deceives.

I do not reach out, I hold on tight.

I stay in the warm and sheltered nest.

I call it wisdom. I call it duty.

I call it peace. And yet it stings.

The sparrow grows cold. The hand grows empty.

And nothing is light. And nothing heavy anymore.

A sparrow in my hand is enough.

The dove on the roof deceives.

I do not reach out, I hold on tight.

I stay in the warm and sheltered nest.

Was it reason that commanded me?

Was it fear? Was it need?

Was it mere inertia, cold and mute?

I no longer know. I ask why.

Der Angeklagte - track art
05

Der Angeklagte

Син дивиться крізь мене. Був час, коли я був йому богом: підіймав на плечі, і він бачив світ згори. Тепер я для нього - меблі, що видають звуки. Кажуть: це природа, переросте, кожне пташеня мусить відштовхнути гніздо. Може, й так. Але вночі гупає питання: а що, як не природа? Що, як це був я - там, де слова було забагато, а погляду замало? Хто шкодує різки - псує дитину, казали колись; хто жаліє - розбещує, хто б’є - осліплює, і хто нині скаже, де була правда. Яблуко від яблуні недалеко падає, кажуть. Тільки забувають друге: яблуня сама колись була яблуком. Я те саме вчинив своєму батькові. Тепер черга дійшла до мене. Ой ходив сон коло вікон - я колисав своє дитя, тримав міцно, рідну кровинку, - а тоді розтиснув руку, і в жмені лишився пісок.

Mein Sohn sieht durch mich hindurch. Es gab eine Zeit, da war ich ihm Gott: ich hob ihn auf die Schultern, und er sah die Welt von oben. Jetzt bin ich ihm ein Möbelstück, das Geräusche macht. Sie sagen: das ist die Natur, das wächst sich aus, jeder Vogel stößt das Nest von sich ab. Mag sein. Aber nachts hämmert die Frage: Was, wenn nicht die Natur? Wenn ich es war - ein Wort zu viel, ein Blick zu wenig? Wer sein Kind liebt, züchtigt es, hieß es früher; wer schont, verzieht, wer schlägt, macht blind - und wer weiß heute noch, was richtig war. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm, sagen sie. Sie vergessen den zweiten Teil: der Stamm war selbst einmal ein Apfel. Ich habe es meinem Vater genauso angetan. Nun ist die Reihe an mir. Ich ritt mit ihm durch Nacht und Wind, ich hielt ihn fest, mein eigen Kind - und hielt am Ende doch nur Sand.

My son looks right through me. There was a time when I was God to him: I lifted him onto my shoulders, and he saw the world from above. Now I am a piece of furniture that makes noises. They say: that is nature, it will pass, every bird pushes the nest away from itself. Maybe so. But at night the question hammers: what if it is not nature? What if it was me - one word too many, one glance too few? He who loves his child chastises him, they used to say; who spares, spoils; who strikes, blinds - and who today still knows what was right. The apple does not fall far from the tree, they say. They forget the second part: the tree was itself once an apple. I did the very same to my father. Now it is my turn. I rode with him through night and wind, I held him fast, my own child - and in the end held only sand.

Lyrics

Wer trägt die Schuld? Ich frag mich sacht.

Ich sitz allein und halte Wacht.

Ich war einst Gott, ich war einst Stein.

Er sah hinauf, das Licht war mein.

Er ist mir über, ich bin leer.

Der Gott von gestern gilt nichts mehr.

Ist es das Blut?

Ist es die Zeit?

War ich der Fehler?

Schuf ich Leid?

Die Frage hämmert, Schlag um Schlag.

Und fordert Antwort, Tag für Tag.

Ich frag die Wand, ich frag die Nacht.

Hab ich ihn selbst dazu gemacht?

Ich wühl mich durch den alten Schlamm.

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.

Kein Urteil fällt. Die Stille schreit.

Kein Richter gibt mir je Bescheid.

Ich tat es einst dem Vater an.

Nun ist die Reihe an mir dran.

Wer schont, verzieht, wer schlägt, macht blind.

Ich bin der Vater, und das Kind.

Ist es das Blut?

Ist es die Zeit?

War ich der Fehler?

Schuf ich Leid?

Die Frage hämmert, Schlag um Schlag.

Und fordert Antwort, Tag für Tag.

Ich frag die Wand, ich frag die Nacht.

Hab ich ihn selbst dazu gemacht?

Ich wühl mich durch den alten Schlamm.

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.

Ich ritt mit ihm durch Nacht und Wind.

Ich hielt ihn fest, mein eigen Kind.

Doch etwas zog ihn aus der Hand.

Ich kam zu spät, ich hielt nur Sand.

Ich frag die Wand, ich frag die Nacht.

Hab ich ihn selbst dazu gemacht?

Ich wühl mich durch den alten Schlamm.

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.

Ich weiß nicht, ob ich Schuld noch trag.

Ich halt ihn doch, bei Nacht, bei Tag.

Хто винен? – тихо себе питаю.

Сиджу один у ночі, не змикаю очей.

Колись я був богом, колись був каменем.

Він дивився вгору – світло було моїм.

Тепер він переріс мене, а я порожній.

Вчорашній бог уже нічого не вартий.

Чи це кров?

Чи це час?

Чи помилявся я?

Чи я завдав болю?

Питання гупає, удар за ударом,

і вимагає відповіді, день у день.

Питаю стіну, питаю ніч:

чи не я сам зробив його таким?

Порпаюся в давньому багні.

Який батько – такий і син.

Вироку немає. Тиша кричить.

Жоден суддя не дасть мені відповіді.

Колись я сам вчинив це своєму батькові.

Тепер черга дійшла до мене.

Хто шкодує різки – псує дитину, хто б’є – осліплює.

Я – і батько, і дитя.

Чи це кров?

Чи це час?

Чи помилявся я?

Чи я завдав болю?

Питання гупає, удар за ударом,

і вимагає відповіді, день у день.

Питаю стіну, питаю ніч:

чи не я сам зробив його таким?

Порпаюся в давньому багні.

Який батько – такий і син.

Ой ходив сон коло вікон – я колисав своє дитя.

Тримав його міцно, рідну кровинку.

Та щось вирвало його мені з рук.

Я схаменувся запізно – у жмені лишився пісок.

Питаю стіну, питаю ніч:

чи не я сам зробив його таким?

Порпаюся в давньому багні.

Який батько – такий і син.

Не знаю, чи ще несу провину.

Та все одно тримаю його – і вночі, і вдень.

Who bears the guilt? I softly ask.

I sit alone and keep the watch.

I was once God, I was once stone.

He looked up to me, the light was mine.

He has outgrown me, I am empty.

Yesterday’s god counts for nothing now.

Is it the blood?

Is it time?

Was I the flaw?

Did I create the pain?

The question hammers, blow by blow.

Demanding answers, day by day.

I ask the wall, I ask the night.

Did I myself make him this way?

I dig my way through the old mud.

The apple does not fall far from the tree.

No verdict falls. The silence screams.

No judge will ever give me an answer.

I once did the same to my father.

Now the turn has come to me.

Who spares, spoils; who strikes, blinds.

I am the father, and the child.

Is it the blood?

Is it time?

Was I the flaw?

Did I create the pain?

The question hammers, blow by blow.

Demanding answers, day by day.

I ask the wall, I ask the night.

Did I myself make him this way?

I dig my way through the old mud.

The apple does not fall far from the tree.

I rode with him through night and wind.

I held him fast, my own child.

But something pulled him from my hand.

I came too late, I held only sand.

I ask the wall, I ask the night.

Did I myself make him this way?

I dig my way through the old mud.

The apple does not fall far from the tree.

I do not know if I still bear the guilt.

Yet I hold him still, by night, by day.

Im Glas - track art
06

Im Glas

І батько. Так. Ось та частина, задля якої мені була потрібна склянка. Сьогодні вранці, голячись, я підняв руку - а в дзеркалі її підняв інший. Його жест. Його хватка. Його сіре обличчя, що поволі проростає крізь моє, як вода крізь стіну. Я ж клявся собі: ніколи - як він. А ношу його в собі вже давно. Він тоді пішов - сам зачинив за собою двері. Ціле село стишувало голос, наче слово заразніше за вчинок. І я відтоді сиджу перед цим питанням, як перед замкненими дверима: то була слабкість, тату? Чи мужність? Чи це тиша тебе покликала - та сама тиша, яку я щовечора чую в хаті, коли всі сплять? Ти сидиш у склі й не кажеш ні слова. Питати можу вже тільки стіну. Відповіді в крові я не несу - сподіваюся. Сподіваюся.

Und der Vater. Ja. Jetzt kommt der Teil, für den ich das Glas gebraucht habe. Heute Morgen, beim Rasieren, hob ich die Hand - und im Spiegel hob sie ein anderer. Seine Geste. Sein Griff. Sein graues Gesicht, das langsam durch meines wächst wie Wasser durch eine Wand. Ich hatte mir geschworen: niemals wie er. Ich trage ihn längst in mir umher. Er ist damals gegangen, wie man bei uns sagt, ohne dass man es sagt: er hat Hand an sich gelegt. Das ganze Dorf senkte die Stimme, als wäre das Wort ansteckender als die Tat. Und ich sitze seither vor dieser Frage wie vor einer verschlossenen Tür: War es Schwäche, Vater? War es Mut? War es die Stille, die dich rief - dieselbe Stille, die ich jeden Abend im Haus höre, wenn alle schlafen? Du sitzt im Glas und sagst kein Wort. Fragen kann ich nur noch die Wand. Die Antwort trage ich nicht im Blut - hoffe ich. Hoffe ich.

And my father. Yes. Now comes the part I needed the glass for. This morning, while shaving, I raised my hand - and in the mirror, someone else raised it. His gesture. His grip. His grey face, slowly growing through mine like water through a wall. I had sworn to myself: never like him. I have long been carrying him around inside me. He went away back then, as we say where I come from, without ever saying it: he laid hands on himself. The whole village lowered its voice, as if the word were more contagious than the deed. And ever since, I sit before this question as before a locked door: was it weakness, Father? Was it courage? Was it the stillness that called you - the same stillness I hear in the house every evening when everyone is asleep? You sit in the glass and say not a word. Only the wall is left for me to ask. The answer is not in my blood - I hope. I hope.

Lyrics

Das Glas ist grau im Morgenschein.

Ich seh mich kaum – ich seh schon ihn.

Ich heb die Hand – sie hebt allein.

Wer ist der Fremde tief darin?

Ich wollte anders, wollte mehr.

Ich kam denselben Gang daher.

Im Glas der Vater, grau und alt.

Die Hände schwer, der Griff wird kalt.

Ich kenn die Geste, kenn die Hand –

ich hab sie an mich selbst gelegt.

Am Tisch sein Platz, der leere Stuhl.

Ich sitz, wie er einst saß versteint.

Ein Rufen dringt – das Haus wird kühl.

Wen ruft die Stimme, die da weint?

Ich schwor mir: niemals so wie er.

Und trag ihn längst in mir umher.

Im Glas der Vater, grau und alt.

Die Hände schwer, der Griff wird kalt.

Ich kenn die Geste, kenn die Hand –

ich hab sie an mich selbst gelegt.

Du sitzt im Glas und sagst kein Wort.

Ich frag dich spät – du bist schon fort.

War es die Stille, die dich rief?

War es ein Rufen, kalt und tief?

War es die Schwäche? War es Mut?

Ich trag die Antwort nicht im Blut.

Im Glas der Vater, grau und alt.

Die Hände schwer, der Griff wird kalt.

Ich kenn die Geste, kenn die Hand –

und hab die Hand an mich gelegt.

Das Glas ist leer. Kein Mensch im Raum.

Скло сіріє в холодному світлі.

Вже не бачу себе – бачу тільки його.

Рука піднімається наче сама.

Хто цей привид там, у глибині?

Я хотів інакше, я прагнув висот.

Та пройшов тим самим шляхом.

У склі – мій батько, сивий і старий.

Руки важкі, хватка крижана.

Мені знайомий цей погляд, знайомий цей страх –

я сам підійшов до краю.

Його місце за столом, порожній стілець.

Сиджу скам’яніло – як колись він сидів.

Лунає поклик – і дім холоне.

Кого кличе голос, що в тиші плаче?

Я клявся собі: ніколи не бути, як він.

А вже давно став його відлунням.

У склі – мій батько, сивий і старий.

Руки важкі, хватка крижана.

Мені знайомий цей погляд, знайомий цей страх –

я сам підійшов до краю.

Ти сидиш у склі й не кажеш ні слова.

Я питаю запізно – тебе вже нема.

Це тиша тебе за собою вела?

Чи цей поклик із дна, з-під самого льоду?

Слабкість? Чи мужність?

Моя кров не дає мені відповіді.

У склі – мій батько, сивий і старий.

Руки важкі, хватка крижана.

Мені знайомий цей погляд, знайомий цей страх –

і я роблю крок за край.

Скло порожнє. У кімнаті – нікого.

The glass is grey in the morning light.

I barely see myself – I already see him.

I raise my hand – it rises on its own.

Who is the stranger deep inside?

I wanted to be different, wanted more.

I came down the very same road.

In the glass, my father, grey and old.

The hands are heavy, the grip turns cold.

I know the gesture, know the hand –

I have laid it upon myself.

His place at the table, the empty chair.

I sit as he once sat, turned to stone.

A calling comes through – the house grows cold.

Whom does the weeping voice call?

I swore to myself: never like him.

And I have long carried him inside me.

In the glass, my father, grey and old.

The hands are heavy, the grip turns cold.

I know the gesture, know the hand –

I have laid it upon myself.

You sit in the glass and say not a word.

I ask you too late – you are already gone.

Was it the stillness that called you?

Was it a calling, cold and deep?

Was it weakness? Was it courage?

I do not carry the answer in my blood.

In the glass, my father, grey and old.

The hands are heavy, the grip turns cold.

I know the gesture, know the hand –

and have laid the hand upon myself.

The glass is empty. No one in the room.

Zukunftsmusik - track art
07

Zukunftsmusik

Ще одне, поки не розвиднілося. Ці пісні, що ти тримаєш у руках, - їх співає машина. Знаю, що зараз у тобі підводиться: це мертве, це бездушне, це чорт на стіні. Саме так казав прадід про трубу грамофона, дід - про електричне піаніно, батько - про синтезатор. Не такий страшний чорт, як його малюють, - але щоразу його малюють наново. Хто вчора кричав - сьогодні підспівує. Хто не йде в ногу з часом - той відходить із часом: стара пісня, старе горе. Я не суджу. Я застарий, щоб іще чути тріщину у високій ноті, і зачесний, щоб удавати, ніби чую. Отрута чи золото - вирішуй сам. Хвиля котиться однаково.

Eines noch, ehe es hell wird. Diese Lieder, die du hier in den Händen hältst - eine Maschine singt sie. Ich weiß, was jetzt in dir aufsteht: das ist tot, das ist seelenlos, das ist der Teufel an der Wand. Genau das sagte der Urgroßvater über den Trichter des Grammophons, der Großvater über das elektrische Klavier, der Vater über den Synthesizer. Wer gestern schrie, singt heute mit. Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit - das alte Lied, das alte Leid. Ich urteile nicht. Ich bin zu alt geworden, um den Riss im hohen Ton noch zu hören, und zu ehrlich, um so zu tun, als hörte ich ihn. Ob Gift, ob Gold: entscheide selbst. Die Welle rollt sowieso.

One thing more, before it grows light. These songs you are holding in your hands - a machine sings them. I know what is rising up in you now: it is dead, it is soulless, it is the devil painted on the wall. That is exactly what my great-grandfather said about the horn of the gramophone, my grandfather about the electric piano, my father about the synthesizer. Who cried out yesterday sings along today. Who does not go with the times, goes with time - the old song, the old sorrow. I pass no judgment. I have grown too old to still hear the crack in the high note, and too honest to pretend I hear it. Poison or gold: decide for yourself. The wave rolls on regardless.

Lyrics

Die Mutter singt ihr Lied nicht mehr.

Der Trichter singt das Kind in Schlaf.

Die Kehlen werden stumm und leer.

Der Mensch wird zahm, die Herde brav.

Er malt den Teufel an die Wand.

Er schreit es laut aus voller Brust.

Die Zeit geht weiter durch das Land.

Sie kennt ihn nicht… und kein Verlust.

Wer gestern schrie, singt heute mit.

Der Fluch von gestern stört kein Ohr.

Die Zeit geht weiter, Schritt für Schritt.

Und morgen singt ihn ganz der Chor.

Wer nicht mit der Zeit geht… geht mit der Zeit.

Das alte Lied, das alte Leid.

Ob Gift, ob Gold… entscheide du.

Die Welle rollt. Und du hörst zu.

Der Ton… der Ton macht die Musik.

Sie tun den Kasten in den Bann.

Ein Ding aus Draht soll schweigen still.

Das Urteil spricht ein stolzer Mann.

Das Neue singt, so laut es will.

Heut trägt der Kasten dieses Lied.

Er summt im Takt, er hält den Ton.

Und wer ihn einst wie Gift vermied…

Sie gingen mit der Zeit davon.

Wer gestern schrie, singt heute mit.

Der Fluch von gestern stört kein Ohr.

Die Zeit geht weiter, Schritt für Schritt.

Und morgen singt ihn ganz der Chor.

Wer nicht mit der Zeit geht… geht mit der Zeit.

Das alte Lied, das alte Leid.

Ob Gift, ob Gold… entscheide du.

Die Welle rollt. Und du hörst zu.

Der Ton… der Ton macht die Musik.

Du hörst den Riss im hohen Ton.

Dein Ohr ist jung. Es kennt ihn schon.

Ich hör nur Klang, ich hör ein Lied.

Mein Ohr ist alt. Kein Unterschied.

Vielleicht liegt’s nicht am Ohr allein.

Ist nichts mehr echt? Ist alles Schein?

Vielleicht sitzt tief im Kopf ein Sieb.

Die Grenze schwand… kein Strich, der blieb.

Wer nicht mit der Zeit geht… geht mit der Zeit.

Das alte Lied, das alte Leid.

Ob Gift, ob Gold… entscheide du.

Die Welle rollt. Und du hörst zu.

Der Ton… der Ton macht die Musik.

Zukunftsmusik. Zukunftsmusik.

Auch dieses Lied wird einmal alt.

Ein Knistern legt sich auf den Ton.

Was heute glüht, wird morgen kalt.

Die Welle rollt… und rollt davon.

Мати вже не співає над колискою.

Сон коло вікон тепер водить динамік.

Горла німіють, стають порожніми.

Людина стає ручною, отара – слухняною.

Він малює чорта страшнішим, ніж той є.

Кричить про це на повні груди.

А час іде собі далі краєм.

Час його не знає… та й невелика втрата.

Хто вчора кричав – сьогодні підспівує.

Вчорашній прокльон нікому не ріже вуха.

Час іде далі, крок за кроком.

А завтра його співатиме цілий хор.

Хто не йде в ногу з часом – той відходить із часом.

Стара пісня, старе горе.

Отрута чи золото – вирішуй сам.

Хвиля котиться. А ти слухаєш.

Тон… тон задає музику.

Ящик піддають анафемі.

Штука з дротів мусить замовкнути.

Вирок виголошує гордий чоловік.

А нове співає – так голосно, як само хоче.

Нині ящик несе цю пісню.

Гуде в такт, тримає тон.

А хто цурався його, як чуми…

Ті відійшли разом із часом.

Хто вчора кричав – сьогодні підспівує.

Вчорашній прокльон нікому не ріже вуха.

Час іде далі, крок за кроком.

А завтра його співатиме цілий хор.

Хто не йде в ногу з часом – той відходить із часом.

Стара пісня, старе горе.

Отрута чи золото – вирішуй сам.

Хвиля котиться. А ти слухаєш.

Тон… тон задає музику.

Ти чуєш тріщину у високій ноті.

Твоє вухо юне. Воно її вже знає.

Я чую тільки звук, чую пісню.

Моє вухо старе. Різниці нема.

А може, річ не лише у вусі.

Може, справжнього вже нема – сама мана?

Може, глибоко в голові сидить сито.

Межа розтанула… і риски не лишилось.

Хто не йде в ногу з часом – той відходить із часом.

Стара пісня, старе горе.

Отрута чи золото – вирішуй сам.

Хвиля котиться. А ти слухаєш.

Тон… тон задає музику.

Музика майбутнього. Музика майбутнього.

І ця пісня колись постаріє.

Тріск платівки ляже на її голос.

Що сьогодні палає – завтра охолоне.

Хвиля котиться… і котиться геть.

The mother sings her song no more.

The horn sings the child to sleep.

The throats grow mute and empty.

Man grows tame, the herd grows meek.

He paints the devil on the wall.

He shouts it out with all his lungs.

Time moves on across the land.

It does not know him… and no loss.

Who cried out yesterday sings along today.

Yesterday’s curse offends no ear.

Time moves on, step by step.

And tomorrow the whole choir will sing it.

Who does not go with the times… goes with time.

The old song, the old sorrow.

Poison or gold… you decide.

The wave rolls on. And you listen.

The tone… the tone makes the music.

They place the box under a ban.

A thing of wire must hold its tongue.

A proud man pronounces the verdict.

The new thing sings as loud as it wants.

Today the box carries this song.

It hums in time, it holds the note.

And those who once shunned it like poison…

They went away with time.

Who cried out yesterday sings along today.

Yesterday’s curse offends no ear.

Time moves on, step by step.

And tomorrow the whole choir will sing it.

Who does not go with the times… goes with time.

The old song, the old sorrow.

Poison or gold… you decide.

The wave rolls on. And you listen.

The tone… the tone makes the music.

You hear the crack in the high note.

Your ear is young. It knows it well.

I hear only sound, I hear a song.

My ear is old. No difference.

Perhaps it is not the ear alone.

Is nothing real anymore? Is all illusion?

Perhaps deep in the head there sits a sieve.

The border faded… no line remained.

Who does not go with the times… goes with time.

The old song, the old sorrow.

Poison or gold… you decide.

The wave rolls on. And you listen.

The tone… the tone makes the music.

Music of the future. Music of the future.

This song too will one day grow old.

A crackle settles on the sound.

What glows today grows cold tomorrow.

The wave rolls on… and rolls away.

Склянка порожня. Нагорі прокидається дім. Зараз я підсуну стілець до столу, сполосну склянку й знову стану чоловіком, який функціонує, - наче нічого й не було. Може, це і є мій спосіб любити. А може, лише форма, в яку мене відлили. Спитай у каменя, якщо хочеш знати напевно.

Хвиля відходить. Камінь стоїть.

Das Glas ist leer. Oben regt sich das Haus. Gleich stelle ich den Stuhl an den Tisch zurück, wasche das Glas aus und werde wieder der Mann, der funktioniert - als wäre nichts gewesen. Vielleicht ist das meine Art zu lieben. Vielleicht ist es nur die Form, in die man mich goss. Frag den Stein, wenn du es genau wissen willst.

Die Welle geht. Der Stein bleibt stehn.

The glass is empty. Upstairs the house is stirring. In a moment I will push the chair back to the table, rinse out the glass, and become once more the man who functions - as if nothing had happened. Perhaps that is my way of loving. Perhaps it is only the mold I was poured into. Ask the rock, if you want to know for certain.

The wave departs. The rock still stands.